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Fotografie

Unterwegs mit der Canon R6 Mark II, am liebsten für Landschafts-, Mond- und Sneakeraufnahmen.

Illustration einer Canon R6 Mark II

Die Fotografie gehört zu meinen grössten Leidenschaften, auch wenn ich ganz offen sagen muss, dass ich in diesem Bereich noch ziemlich am Anfang stehe und vieles erst nach und nach für mich entdecke. Am liebsten bin ich mit meiner Canon R6 Mark II unterwegs und probiere dabei verschiedene Motive und Herangehensweisen aus, um mit der Zeit ein besseres Gefühl für das Zusammenspiel der einzelnen Einstellungen zu bekommen. Gerade der bewusste Umgang mit Blende, Belichtungszeit und ISO fällt mir noch nicht immer ganz leicht, und manchmal ist es durchaus ein wenig ärgerlich, wenn ich erst am Computer bemerke, dass eine ungünstige Einstellung im Spiel war, die sich auf dem kleinen Kameradisplay noch gar nicht erkennen liess und sich später als störendes Bildrauschen zeigt. Zum Glück lässt sich ein grosser Teil davon mit der Entrauschen-Funktion in Photoshop wieder ausgleichen, sodass solche Aufnahmen am Ende doch noch brauchbar werden, auch wenn mir genau diese Momente immer wieder vor Augen führen, wie viel ich noch dazulernen kann.

Besonders gerne widme ich mich der Landschaftsfotografie, bei der mich vor allem das Zusammenspiel aus Licht, Weite und natürlicher Stimmung fasziniert und bei der ich versuche, einen Ort genau in jenem Moment festzuhalten, in dem er seine schönste Wirkung entfaltet. Daneben reizt mich die Mondfotografie ganz besonders, weil sie sowohl ein gewisses technisches Geschick als auch eine ordentliche Portion Geduld verlangt und es für mich ein eindrückliches Erlebnis ist, den Mond mit seinen feinen Kratern und Details so deutlich sichtbar werden zu lassen. Für die unterschiedlichen Einsatzbereiche stehen mir dabei mehrere Objektive zur Verfügung, darunter ein 100 bis 400 Millimeter für den Mond und weit entfernte Motive, ein 50 Millimeter für Nahaufnahmen sowie ein vielseitiges 24 bis 105 Millimeter für die meisten alltäglichen Situationen.

Einen ganz anderen und für mich dennoch ebenso spannenden Bereich bildet die Sneakerfotografie, bei der es vor allem darauf ankommt, ein einzelnes Paar durch eine durchdachte Bildgestaltung, das passende Licht und einen stimmigen Hintergrund möglichst wirkungsvoll in Szene zu setzen. Genau diese Aufnahmen entstehen bei mir vor allem für meinen Sneaker-Account auf Instagram, auf dem ich meine Bilder regelmässig teile und auf diese Weise meine Begeisterung für Schuhe mit meiner Freude an der Fotografie ganz selbstverständlich miteinander verbinde. Gerade hier ist der Zeitaufwand allerdings nicht zu unterschätzen, denn bis die perfekte Position gefunden ist und wirklich alle wichtigen Bereiche sauber im Fokus liegen, vergeht oft deutlich mehr Zeit, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Nach der eigentlichen Aufnahme setze ich mich anschliessend gerne mit der Nachbearbeitung in Lightroom und Photoshop auseinander, wobei ich auch dort noch mitten im Lernprozess stecke und mich erst nach und nach mit den vielen verschiedenen Einstellungen und Möglichkeiten vertraut mache.

In naher Zukunft möchte ich zudem in höherwertige und damit auch hochpreisigere Objektive investieren, um die Qualität meiner Aufnahmen noch einmal spürbar zu steigern und meinen eigenen Ansprüchen besser gerecht zu werden. Was mich an der Fotografie trotz aller offenen Fragen so sehr begeistert, ist letztlich die Verbindung aus technischem Verständnis und kreativem Ausdruck, denn mit jedem neuen Bild und jeder neuen Erfahrung komme ich meinem eigenen Anspruch ein kleines Stück näher.

Kirchenaufnahme von Nando Müller